„Make in India Mittelstand“

Kongress in Karlsruhe zeigt Praxis-Beispiele

Längst hat Indien den Sprung in die Zukunft gemacht: Mit „Make in India“: hat Regierungschef Modi sein Land angetrieben, unter anderem dabei die Wirtschaftsleistung bemerkenswert gesteigert, so dass der Subkontinent wieder mehr in den Fokus rückt. Für immer mehr Unternehmer steht fest, „Indien – da muss man sein!“ Eine Aussage, die auch die deutsch-indische Handelskammer unterstreichen kann.

Forschung  Foto: KIT
Forschung  Foto: KIT

Der „Make in India Mittelstand“-Kongress in Karlsruhe am 14. Juli 2017 - ab 9 Uhr in der IHK Karlsruhe - wendet sich besonders an mittelständische Unternehmen und Unternehmer, die Interesse am indischen Markt haben.

Gerade Karlsruhe ist dafür ein besonders gutes Sprungbrett: Denn in und um Karlsruhe sind die Verbindungen nach Indien bestens, durch ein funktionierendes und aktives Indien-Netzwerk, das „India Board“ und zum Beispiel auch durch die vielen ansässigen Firmen, die mitunter schon Kooperationen in Indien eingegangen sind.

Gespräche  Foto: www.jowapress.de
Gespräche Foto: www.jowapress.de

Besonders im Blickpunkt sind aus Karlsruher Sicht dabei Pune und der indische Bundesstaat Maharashtra, zu denen schon seit Jahren durch die Internationalisierungsstrategie der Stadt Karlsruhe intensive und fruchtbare Verbindungen bestehen. Ob für deutsche Mittelständler Möglichkeiten zur Erschließung des indischen Marktes aufzuzeigen, Erfahrungen bei der Gewinnung öffentlicher Aufträge in Indien, Anwendung indischer IT-Ressourcen oder Nutzung des „Brainpools Indien“: Beim „Make in India Mittelstand“-Kongress in Karlsruhe berichten mittelständische Firmen von ihren Erfahrungen in Indien. Beispielsweise berichtet die Firma „Firma Frenell“ über ihr Projekt der Errichtung eines Thermo-Solar-Kraftwerks in Indien, Kai Ressel von der „Firma Harbauer“ referiert, wie das Unternehmen im ländlichen Norden Indiens für trinkbares Wasser sorgt, und die „IT-Firma Logicline“, Spezialist für Salesforce-Anwendung, berichtet von den Erfahrungen beim Einsatz indischer Experten in Kundenprojekten. „Wir haben viel Wert auf ‚aus der Praxis – für die Praxis‘ gelegt“, betont Organisator Günter Wiskot, Chef der „BLAFOC Black Forest Consulting“ und Leiter des „German Indian Round Table“ in Karlsruhe: „Besucher werden von diesem Kongress hoffentlich viel für ihr eigenes Geschäft mit und in Indien mitnehmen.“

Infos und Anmeldungen: www.blafoc.de/events

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Topbeitrag

Anlaufstelle in Pune

 

Direkte Ansprechpartner
Die Kooperation zwischen Karlsruhe und dem indischen Pune ist einen Schritt weiter: Im Januar 2014 wurde im MCCIA Trade Tower, 403, Senapati Bapat Road, eine direkte Karlsruher Anlaufstelle in Pune eröffnet. Erste Ansprechpartner dort sind die Repräsentantinnen Iris Becker und Winnie Kulkarni von Let's Bridge IT, die rund um den Standort Karlsruhe informieren, aktiv Kontakte zu indischen Firmen halten - und dazu auch deutsche Firmen aus der TRK in und um Pune bekannter machen.


"Wir freuen uns, dass wir hier einen festen Standort haben. Das bringt unsere Kooperationen einen Schritt weiter", so der Tenor.
Auch von indischer Seite wurde dieses Engagement vor Ort schon mehrfach besonders gewürdigt: Eine gute Basis für weitere enge Kooperationen.

 

International Convention Centre Complex,
Karlsruhe Cooperation & Marketing Office
Let's bridge IT, Ms. Iris Becker
MCCIA Trade Tower, ICC Complex, 403 A
A-Wing, Ground Floor
Senapati Bapat Road
Pune - 411016, Maharastra - India
Tel: +91 75 0782 7033